Sesks dreht das ERC-Finale spät zu seinen Gunsten
Ein technisches Problem kostet zunächst die Führung. Später trifft es den Rivalen Korhonen, während Sarrazin noch auf Rang zwei vorfährt.
Mārtiņš Sesks hat bei der Rally 6 Cities North of Portugal seinen fünften ERC-Sieg erzielt. Zusammen mit Renārs Francis gewann er das Saisonfinale im Škoda Fabia RS Rally2. Der Weg zum Erfolg verlief jedoch nicht geradlinig.
Nach dem ersten Tag hatte Sesks 10,5 Sekunden vor Roope Korhonen gelegen. Ein Problem mit einem Dämpfer ließ den Letten am Sonntag zurückfallen. Nach der 14. Prüfung lag Korhonen bereits 10,6 Sekunden vorn, ehe an dessen Toyota GR Yaris Rally2 das hintere Differenzial ausfiel und nur noch zwei Räder angetrieben wurden.
Sesks nutzte die Gelegenheit und übernahm wieder die Spitze. Pablo Sarrazin schob sich im Lancia auf der letzten Powerstage noch vor Korhonen auf Rang zwei. Die Prüfung führte auch über den bekannten Sprung von Fafe. Jan Solans wurde Vierter, Simone Tempestini Fünfter.
Das Finale zeigt, wie eng Tempo und technische Haltbarkeit zusammenhängen. Beide führenden Fahrer mussten mit Problemen umgehen; am Ende fiel deren Auswirkung unterschiedlich groß aus. Sesks gewann nicht durch einen störungsfreien Lauf, sondern weil er nach dem eigenen Rückschlag im Wettbewerb blieb.
Quellen und Nachrichtenstand
Dieser Beitrag beruht auf den folgenden Primärquellen mit dem jeweils angegebenen Stand.
- ERC: Sesks hits back for fifth European win · 25.10.2026