Katsuta blickt auf Siege und einen Bruch in der Saison
Der Toyota-Fahrer erreicht neue persönliche Bestmarken. Nach einem starken Beginn verpasst er dennoch einen Titelkampf bis zum Finale.
Takamoto Katsuta hat seine WRC-Saison als deutlichen Fortschritt mit offenen Aufgaben eingeordnet. Der Toyota-Fahrer gewann erstmals auf höchster Ebene: auf der Safari Rallye in Kenia und direkt anschließend in Kroatien. Damit war er der erste japanische WRC-Sieger seit Kenjiro Shinozuka 1992.
Zusammen mit Aaron Johnston führte Katsuta zeitweise auch die Meisterschaft an. Bei den ersten acht Läufen kam er jeweils unter die besten sieben. Ein doppelter Reifenschaden in Estland und spätere Ausfälle in Paraguay und Chile unterbrachen diese starke Serie.
Am Ende wurde Katsuta Gesamtsechster und stellte seine bisher höchste Punktzahl auf. Sie lag 53 Zähler über seiner früheren Bestmarke. Rang sechs beim Finale auf Sardinien gab ihm einen positiven Abschluss, obwohl Reifenschäden bereits am Freitag ein besseres Ergebnis erschwert hatten.
Seine Bilanz lässt sich deshalb weder auf die beiden Siege noch auf die schwierige zweite Saisonhälfte reduzieren. Beides gehört zusammen. Katsuta sieht vor allem die Aufgabe, mit Rückschlägen ruhiger umzugehen und die vorhandene Geschwindigkeit über einen längeren Abschnitt verlässlich in Resultate umzusetzen.
Quellen und Nachrichtenstand
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